Der Spielmannszug Barlo, der 1935 vom Junggesellen-Schützenverein gegründet wurde, spielt traditionell auf Schützen-, Pfarr- und Stiftungsfesten in der Umgebung. Außerdem nehmen wir an Wettstreiten teil und veranstalten Konzerte. Auf Grund des vielfältigen Aufgabenbereichs umfasst unser Repertoire neben Straßenmärschen auch Konzertstücke aus verschiedensten musikalischen Bereichen und Zeiten.
Da die Gemeinschaft bei Spielmannszügen im Mittelpunkt steht, gibt es seit 1991 eine enge Verbindung zu unserem Partnerspielmannszug aus Schweinitz. Diese enge und lange Freundschaft begann auf dem Europafest in Bocholt.

Unsere Homepage bietet Ihnen umfassende Informationen rund um den Spielmannszug. Unter der Rubrik Aktuelles finden Sie aktuelle Bekanntmachungen und Berichte. Fotos von Veranstaltungen und Auftritten finden Sie unter Bilder. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unserer Homepage.

Wir brauchen Eure Unterstützung

Ab sofort heißt es: Jede Stimme zählt! Denn die 1.000 Vereine, die bis zum 7. November 2017 um 12 Uhr die meisten Stimmen haben, können sich über eine Spende freuen.

Uns findet ihr hier: https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/cf5bb158-dc40-44da-a058-e413b05656d0

Wir möchten mit dem Geld in unsere Jugendarbeit und unser Instrumentarium investieren. Also nehmt euch bitte die 2 Minuten und stimmt für uns!

Es wäre schön,wenn ihr uns eure Stimme geben würdet. Einfach Seite aufrufen, Handynummer eingeben, erhaltenen Code auf der Seite eingeben und abstimmen.

KEINE SORGE, es folgen KEINE WERBE SMS oder sonstiges!

VIELEN DANK eurer SZ Barlo!

Kiddifahrt zum Toverland, Sevenum

Am 08. Juli 2017 trafen wir uns um 7:30 Uhr, um gemeinsam mit dem Bus ins Toverland nach Sevenum in die Niederlande zu fahren. Alle waren gut gelaunt und wir konnten pünktlich um 8 Uhr mit 29 Kindern und Erwachsenen losfahren. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden in denen wir die zuvor eingeteilten Gruppen bekanntgaben und das ein oder andere Gespräch mit unseren Gruppenmitgliedern führten. Die Gruppen waren wild gemischt zwischen den jüngeren (ca. bis 10 Jahren), den 10 bis ca. 14-jährigen und den über 14-jährigen, um die Gruppendynamik und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Auch haben wir uns für festgelegte Gruppen entschieden, da wir so unsere „Neueinsteiger“ mit unseren „alten Hasen“ zusammenbringen wollten, damit sie sich besser kennenlernen und auch bei unseren wöchentlichen Proben näher zusammenbringen möchten.

Jede Gruppe bekam im Bus ein buntes (gekochtes) Ei überreicht. Aufgabe war, dieses bestmöglich zu verpacken, damit es den Tag über ohne Beschädigungen übersteht. Hier war es natürlich sehr wichtig, das Ei Körpernah zu transportieren, damit es nicht auskühlt. Das Ei sollte einen Namen bekommen und die Gruppe sollte sich eine Geschichte mit und über das Ei überlegen.

Gegen 10 Uhr waren wir bei strahlendem Sonnenschein endlich angekommen. Es wurden noch eben die vorbestellten Karten abgeholt und dann ging es auch schon los. Als erstes gingen alle los, um ihr Ei, welches bereits im Bus einen Namen bekommen hat, bestmöglich zu verpacken. Hierfür wurden z. B. Servietten, Taschentücher o.ä. genutzt. Es wurden sämtliche Attraktionen ausprobiert und auch gab es in kleinen Pausen immer wieder ein wenig Brainstorming für eine möglichst ausgefalle Story vom und über das Ei. Für jeden war etwas dabei und alle hatten sehr viel Spaß.

Gegen 13 Uhr legten wir eine kleine gemeinsame Mittagspause ein, in der alle Zeit hatten etwas zu essen. Im Anschluss haben wir dann noch den „Gordischen Knoten“ gespielt. Hier haben wir uns in Gruppen von 10 bzw. 9 Personen nacheinander im Kreis aufgestellt, haben die Augen geschlossen und streckten die Arme aus. So gingen wir dann mit geschlossenen Augen in den Kreis um dann nach zwei Händen zu greifen. Als alle zwei Hände fest im Griff hatten, durften die Augen wieder geöffnet werden. Aufgabe war es nun, den so entstandenen Knoten zu lösen und einen möglichst großen Kreis zu bilden, ohne die Hände von unserem Nachbarn zu lösen. Hier war Teamgeist und Beweglichkeit gefragt.

Danach sollten die Gruppen neu gemischt werden. Jedoch wurde gewünscht, dass wir alle gemeinsam eine letzte Runde durch den Park drehen. So zogen wir dann gemeinsam los und belegten zum Beispiel 4 runde Boote für jeweils 9 Personen in einer flussähnlichen Wasserbahn oder  fast einen kompletten Zug der beliebten Motorradachterbahn. Es gab noch genug Zeit, noch ein leckeres holländisches Softeis zu essen oder in den verschiedenen Themenshops nach Souvenirs zu schauen.

Zum Ende hin enterten wir noch den großen Indoorspielplatz, um z. B. den großen Kletterberg zu erobern. Hier halfen die größeren Kinder den kleineren bis nach ganz oben und die Freude über das gemeinsam geschaffte war groß. Leider war der Tag viel zu schnell vorbei und so fuhr der Bus gegen 16 Uhr wieder Richtung Heimat. Während der Busfahrt wurde dann die Zeit genutzt, um jedes Ei nach Beschädigungen zu untersuchen. Einige Gruppen haben es tatsächlich geschafft das Ei unbeschadet in den Bus zu bringen, trotz der wilden Achterbahn- und Wildwasserbahnfahrten. Hier war der Jubel groß.

Mit viel Spaß und lautem Lachen wurden dann noch die Geschichten vom Ei erzählt. Von „dem Ei und die 7 Musiker“ bis hin zur wilden Verfolgungsjagd war sehr viel Spannung und Spaß dabei. Wir sind sehr begeistert, wie kreativ so ein Tag im Freizeitpark doch sein kann. Gegen 18 Uhr waren wir wieder an unserem Startpunkt. Alle hatten sehr viel Spaß.

Wir haben diesen schönen Freizeitpark bestimmt nicht zum letzten Mal besucht.

Grenzlandpokalwettstreit 2017

Sehr zufrieden blicken wir auf die sehr gut besuchte Veranstaltung mit rund 3000 Besuchern. Auch die Wertungsrichter waren begeistert „Ein wirklich toller Wettbewerb“, wie ein Wertungsrichter sagte, „Wie Nachbarn und nicht wie Konkurrenten“ – Das macht diesen Grenzland-Pokalwettstreit aus. Die freundschaftliche Beziehung der Musikvereine untereinander.

Die 14 teilnehmenden Vereine, mit rund 560 Musikern, spielten am Sonntag den 9.4.2017 vor voll besetzter Tribüne im Euregio Gymnasium in Bocholt. Von den kleinsten Musikern in der Schülerklasse bis hin zur anspruchsvollen Konzertklasse gaben die Vereine ihr Bestes und ernteten viel Applaus. Das Publikum hörte ein sehr umfangreiches Repertoire von „Wickie und die starken Männer“ über „Jubelklänge“ bis hin zu „The Phantom of the Opera“ und viele weitere Musikstücke.

Sieger vom Grenzlandpokal-Wettstreit ist der Spielmannszug aus Heiden . Er erhielt in der Marsch- und Konzertklasse zusammen die meisten Punkte und erhält, wie bereits im letzten Jahr den heiß begehrten Wanderpokal.

Sieger in der Marschklasse Liga 1 wurde der Spielmannszug aus Heiden. Der Spielmannszug Dingden-Lankern belegte den zweiten Platz und der Spielmannszug Südlohn den dritten.

In der Marschklasse Liga 2 siegte der Spielmannszug aus Oeding vor Ramsdorf und Wertherbruch mit dem dritten Platz.

In der Jugendklasse konnte sich der Spielmannszug Südlohn durchsetzen und landete auf dem ersten Platz. Gefolgt vom Spielmannszug Heiden auf Platz zwei und Spielmannszug Oeding auf Platz drei.

In der „Königsklasse“ (wie die Konzertklasse unter den Musikern genannt wird) konnte sich der Spielmannszug Südlohn durchsetzen. Mit einem extrem geringen Abstand von 0,5 Punkten landeten direkt dahinter die Spielmannszüge Vardingholt-Kirche und Oeding gemeinsam auf dem zweiten Platz.

Ausrichter wird der Verein der in der Marschklasse die höchste Punktzahl erhält und nicht als möglicher Ausrichter gesperrt ist. Der Spielmannszug Vardingholt-Kirche wird somit den Wettstreit im nächsten Jahr ausrichten.

Der Festumzug mit 12 Vereinen zum „Tag der Bocholter Spielmannszüge“ verlief bestens. Bei strahlendem Sonnenschein marschierten die Vereine durch die gut besuchten Straßen und wurden von Dennis Krasenbrink vom Stadtverband begrüßt. Auch hier wurden die Vereine bewertet und Kriterien wie Gleichschritt, Abstände und Anmarschieren beurteilt.

Die höchste Punktzahl beim Festumzug erhielt der Spielmannszug Heiden. Der Spielmannszug Ramsdorf landete auf dem zweiten Platz und Spielmannszug Vardingholt-Kirche auf dem dritten Platz.

Wir bedanken uns bei allen aktiven und passiven Mitgliedern, Unternehmen und allen Helfern für das tolle Gelingen des Grenzlandpokal-Wettstreites 2017. DANKE!!!

Eindrücke vom Wettstreit finden Sie hier.

Musikalisches Wochenende … im Wandel zu Industrie 4.0!

Am Freitag den 17.02.2017 ging es wieder auf zu unserem jährlichen MusiWo für Flötisten und Rhythmikern. Nachdem alle bei Eelink eingekehrt waren wurden die Betten verteilt, unser Lager aufgeschlagen und der neue Anbau der Küche bewundert. Alles eingeräumt, suchte der Festausschuss ein ruhiges Plätzchen auf und verließ die Gruppe. Erst mit Heiß & Kalt haben sie unser Versteck entdeckt und konnten uns mit Zeitungsschlagen 2.0 voll begeistern. Nachdem die Männer zu Frauen wurden, Schuhbänder aneinander geknotet, Handküsse und Showtanzeinlagen vorgeführt wurden fragte auch der letzte sich in der Runde „Warum hast du nicht NEIN gesagt?“. Ab-Chillen und Doppelkopf waren der Ausklang für den ersten Abend. Ach ja, ohne den Vogel der Nacht gab es natürlich kein Einschlafen…

Noch im Dunkeln waren die fleißigen Bienen und der kleine Willi schon wieder tüchtig, so dass in aller Herrgotts-Früh die Brötchen und der Kaffee für alle pünktlich parat standen. In diesem Jahr mit einem Küchenplan, so dass nicht immer der Willi dran glauben musste. Im Anschluss war dann jeder Raum mit einem anderen Ensemble von Musikern und Dozenten besetzt. Zwergfell-, Atem-, Intonations- und Ausdauerübungen halfen uns Musiker bei der musikalischen Reise nach Moskau. Mit der richtigen Interpretation und Dynamik blieb der positive Gänsehaut-Effekt auch bei den Dozenten nicht mehr aus. Für manche gab es kein Stakkato und Tenuto sondern ein „Christian“ oder „Blümchen“, wenn Ihr versteht was ich meine… Schon jetzt ein Genuss für jeden zukünftigen Zuhörer.

Das Schnitzelbuffet am Mittag spendete die nötige Energie für den 2.Akt der Musik. Während die Flötisten mit R-I-C-K; T-T-T-K, SI-P-SI-P-FFF Dr. Schnuggles Maschinenpark in Industrie 4.0 ummünzten, zogen die Rhythmiker die Beats an. Sie wussten es schon vorher, „Wonderful Days“ sollten es für uns alle werden. In der Gesamtprobe zogen wir mit der Vision Europa am Kronprinzen vorbei und schmissen die Gläser im fernen Russland an die Wand.

Im Zug mit Schwarz-Fahrern und Sitznachbarn startete eine unglaubliche After-Work-Party. Dieser Zug hatte ganz sicher keine Verspätung und war von allen heißbegehrt. Beim Duell Männer gegen Frauen wurden Evergreens gegurgelt, die Knicker grazil gerollt, mit Ping-Pong die Gläser befüllt und die neuen Make-Up-Künstler geehrt. In großer Sitz-Runde krakeelten wir das 11-Sack-Zement-Ständchen für alle unsere musikalischen Freunde und die Entchen wurden zu Rockern und das war wohl noch nicht alles für die Entchen… Zu späterer Stunde entdeckten wir die Tanztalente unter uns, beim Rudern in der Küche, Polonaise über Tisch und Stuhl, Maccarena und dem Ketchup-Song durfte keiner mehr sitzen bleiben. Und da waren sie wieder, die Entchen, beim namensgleichen Tanz perlten die ersten Schweißtropfen von den Gesichtern.

Die auf dem Plan vermerkten Frühstücksproduzenten waren wohl doch zu lange auf der Tanzfläche und brauchten eine extra Aufforderung um den Dienst anzutreten. Mit Rührei und Speck ging es dann gestärkt zum großen Finale. Mit unseren Jüngsten ließen wir die Straßenmärsche im neuen Glanz erklingen. Mit R-I-C-K; T-T-T-K, SI-P-SI-P-FFF im Chor und dem Flötenwechsel breiteten wir den Teppich aus ließen die „Soundwave“ darüber gleiten um die tänzelnden Piccolos in Szene zu setzen. Das Schlagwerk, die Rhythmiker, hatten das Gefühl in ihren Händen und brachten unsere Dozenten zur Verblüffung.

Unser MusiWo war wieder einmal ein musikalisches Meisterwerk und der Beweis dafür, dass Musik verbindet.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

Mitgliederversammlung Spielmannszug Barlo 1935 e.V.

Ehrung für 60 jähriges Jubiläum

Am 15. Januar 2017 begrüßte die erste Vorsitzende Yvonne Lensing die Mitglieder zur Mitgliederversammlung in der Gaststätte Schmitz in Barlo.
Außer der Verlesung des Jahresberichtes standen dieses Jahr auch wieder Ehrungen an.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Peter Est geehrt. Besonders freuen, konnte sich der Spielmannszug Barlo über das erste 60 jährige Jubiläum eines weiblichen Vereinsmitgliedes für Maria Flinzenberg.
Der Spielmannszug Barlo probte damals in der Gaststätte Wissing Flinzenberg. Maria Flinzenberg, die damalige Wirtin, fühlte sich schon vor 60 Jahren mit dem Verein so verbunden und trat dem Spielmannszug bei. Die Verbundenheit reichte bis heute und so war es für Sie ein besonderer Tag die Ehrenplakette entgegenzunehmen. Die ganze Famlilie war gekommen als Birgit Terhart und Stefan Wülfert die Ehrung bei ihr zu Hause übergaben. Und so schwelgten alle in Erinnerungen.

neuer und alter Vorstand (v.l.n.r.):
Stefan Wülfert, Josef Klump, Desiree Kampshoff, Alexander Jansen, Birgit Terhart, Yvonne Lensing, Lena Braems, Stephan Ketteler, Kirsten Nienhaus, Christoph Schweers, Kim Wilting, Susanne Eiling

Ehrung von Maria Flinzenberg:
Birgit Terhart, Maria Flinzenberg

Bei der Versammlung kündigte der Spielmannszug Barlo den Grenzlandpokal-Wettstreit in Bocholt an. Am 9. April 2017 richtet der Verein aus Barlo den Wettstreit im Euregio Gymnasium aus. Es werden 14 Vereine erwartet. Der Wettstreit ist außerdem auch der „Tag der Bocholter Spielmannszüge“. Ein Festumzug mit rund 450 Musikern und auch das gemeinsame Musizieren der Bocholter Vereine steht auf dem Festprogramm.

Neu in den Vorstand gewählt wurde der Schriftführer Christoph Schweers, Jugendobfrau Kim Wilting und der musikalische Leiter Stefan Wülfert. Außerdem hat sich die erste Vorstizende Yvonne Lensing und Desiree Kampshoff als stellvertretene Jugendobfrau wieder wählen lassen.