Der erste Versuch 1935 – 1950

Wir schreiben das Jahr 1935

Vor langer, langer Zeit…

Es war der Beginn einer sehr verhängnisvollen Epoche, die die ganze Welt verändern sollte. Die allgemeine Wehrpflicht wurde eingeführt, es gab den Arbeitsdienst und den BDM.

Aber es gab auch schon das Fernsehen, und das Grammophon wurde vom Magnetophon oder Tonband abgelöst.

So fing alles an…

Die Idee zum Trommlerkorps entstand im damaligen Vorstand des Junggesellenschützenvereins. Hier waren es Major Hermann Telaar und Feldwebel Johann Levering, die die Initiative ergriffen und zusammen mit Bernhard Levering, Alois Jungkamp, Bernhard Telahr, Josef Demming, Bernhard Kampshoff, Anton Kampshoff, und Hermann Look das Trommler-Korps gründeten. In den folgenden Jahren bis 1939 kamen Bernhard Aholt, Johann Thewes, Josef Tepasse und Heinrich Telahr dazu, wobei der zuletzt Genannte mit 14 Jahren wohl das jüngste Mitglied war. Ob in den nächsten Jahren weitere Mitglieder beigetreten sind, ist nicht bekannt, jedoch durften wegen der Gebundenheit zum Junggesellen – Schützenvereins nur Unverheiratete Mitglied im Korps werden.

 Auch vor 70 Jahren war Ausbildung wichtig!

In der Zeit bis 1939 war es besonders Tambourmajor Johann Levering, der sich um den Aufbau des Trommler-Korps verdient gemacht hat. Als Ausbilder wurden Gerhard Rabelink (Flöte) und Karl Mersch (Trommel) engagiert.

Das waren noch Zeiten……

Schriftlich erwähnt wurde der Trommler-Korps zum ersten mal im Abrechnungs- buch der Junggesellen der Jahre 1930 – 1938. Hier war der erste Auftritt auf der „Kirmes“ am 15. + 16. September 1935 notiert.

„Wir waren froh, überhaupt spielen zu dürfen“, so ein Kommentar eines Mitgründers.Geübt wurde damals im Saal Wissing. In der Winterzeit musste ab und zu Holz mitgebracht werden, damit der Saal während der Übungsstunden geheizt werden konnte. Die Flötisten probten nach einem Punktesystem und die Trommler übten auf Holzbänken. So wurde damals der erste Marsch „Preußens Gloria“ einstudiert. Von vornherein kennzeichnete sich der Trommler-Korps, bzw. jetzt der Spielmannszug Barlo durch seine weißen Hosen, damals mit eigener Ziviljacke, an denen sogenannte „Schwalbennester“ angenäht wurden.

… dann kam der Krieg

Der Beginn des Krieges am 01.09.1939 bedeutet das Ende für das junge Trommlerkorps, da bereits einige Spielleute, die beim Militär waren, eingezogen wurden. Ob 1939 noch ein Junggesellenschützenfest gefeiert wurde ist nicht bekannt.

Der absolute Neuanfang 1950 – 1957

Als wir mal versammeln taten…

Im Jahr 1950 dann, auf einer Versammlung des Jungschützenvereins entstand die Idee, ein neues Trommlerkorps zu gründen. Da nur wenige Ehemalige aus dem Krieg zurückgekehrt waren, bedeutete dies einen totalen Neuanfang. Vereinsführer des Junggesellen-Schützenvereins war zu der Zeit Bernhard Horstmann. Die Idee wurde vom Verein direkt in die Tat umgesetzt. Bereits am 02.02.1950 trafen sich 14 junge

Barloer zur Neugründung des Trommlerkorps. Es waren: Hermann Welling (Tambourmajor), Theo Reuke, Alois Seggwiß, Heinrich Welling, Heinrich Groß-Hardt, Franz Kathemann, Alfons Kampshoff, Georg Paus, Gerhard Telahr, Hermann Gierking, Alois Efing, Wilhelm Schweers, Paul Heynck und Paul Hankeln. Als Ausbilder fungierten die Ehemaligen Alois Jungkamp und Bernhard Kampshoff.

Jetzt ging es richtig los…

Der Anfang von 1950 glich dem von 1935. Die Probestunden fanden im Saal statt und nur Unverheiratete durften mitmachen, was dazu führte, dass bis 1954 eine rege Wanderung von Zu- und Abgängen zu erkennen war. Im Mai 1950 beim allgemeinen Schützenfest gab es den ersten Auftritt mit 5 Märschen. Ab 1951 wurde auch bei den Schützenfestumzügen in Hemden und Stenern gespielt, dies ist bis heute so.

Das Vereinsleben kam in Schwung…

Gerhard Rabelink war wieder als Ausbilder tätig und Fritz Hunsinger übernahm den Tambourstab von H. Welling. 1955 wurde ein Mitgliedsbeitrag von monatl. 1 DM eingeführt und im Herbst wurde der erste Vorstand gewählt. Dieser bestand aus Alois Jungkamp (Vorsitzender), Theo Reuke (Kassenwart), Heinrich Groß-Hardt, Heinrich Welling und Theo Tenbusch.

Die ersten Wettstreite…

1957 war ein gutes Jahr für den Trommlerkorps Barlo. Die Arbeit der Spielleute und Gerhard Rabelink hat sich bei zwei Wettstreiten ausgezahlt. Bei dem Wettstreit in Lankern erreichte der Korps mit dem Marsch „Hochheidecksburg“ auf Anhieb den ersten Platz in der B-Klasse, beim anschließenden Wettstreit in Bocholt war der 1.Platz der C-Klasse das Ziel. Vielleicht waren auch die neuen Uniformen ein gutes Omen, bis dato trug nämlich noch jeder die eigene Jacke mit den angenähten Schwalbennestern. “

Ein eigener Verein 1957 – 1973

Auf eigenen Beinen stehen…

Das Trommlerkorps veranstaltete ab jetzt eine eigenes Winterfest, um auch selbst ein paar Gewinne in die Kasse zu bekommen. Dies half allmählich auf eigenen Beinen zu stehen, denn bisher war es ja immer noch teil des Junggesellen-Vereins.

In diesem Jahr stießen auch die ersten passiven Mitglieder auf das Korps. Dies waren Heinrich Mölders, Josef Schlottbohm, Paul te Vrügt, Anton Flinzenberg und Anton Mölders. Des Weiteren musste jedes Mitglied für Zuspätkommen oder Nichterscheinen 50 Pfennig Strafgeld zahlen.

Es gab auch mal traurige Anlässe für den Verein

Gerhard Rabelink, der noch bis Oktober 1958 als Übungsleiter tätig war, verstarb im März 1959. Der Chronist vermerkte: „Der Spielmannszug nahm in Uniform an der Beerdigung teil und verlebte anschließend noch ein paar heitere Stunden.’’ Durch den Tod von Gerhard Rabelink entstand eine kaum zu schließende Lücke. In den nachfolgenden Jahren Herr Münkten – liebevoll Opa Münkten genannt – Herr Brandt, Gerd Frenk, Gerd Boland und Konrad Grütter als Übungsleiter tätig. Fritz Hunsinger und Alfons Kampshoff wechselten in der Stabführung.

So wuchsen die Freundschaften…

Am 22.05.1960 wurde das erste Stiftungsfest gefeiert, wozu viele benachbarte und befreundete Spielmannszüge eingeladen waren. Insbesondere muss hier das Drumcorps St. Helena aus Aalten in Holland erwähnt werden. Jährlich wiederkehrende Begegnungen in Aalten und Barlo gehörten wie selbstverständlich zum Programm. Die letzte Begegnung fand 1968 statt, da sich das danach auflöste.

Die bis dahin verlebten Stunden blieben noch lange in guter Erinnerung.

Der neue Vorstand

Es war sicherlich als gute Vorstandarbeit zu werten, wenn 1968 nach langer Zeit ein neuer Vorstand gewählt wurde. Vorsitzender wurde Bernhard Eising und Theo Reuke blieb Kassierer. Die weiteren Mitglieder waren Heinrich Welling, Alfons Tepasse, Franz Reuke und Heinrich Jansen. Erich Tepasse wurde gebeten, die Stabführung zu übernehmen und Alois Jungkamp wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Wende

Unter dem Vereinsführer des Junggesellen-Schützenvereins Helmut Euting und dem Vorsitzendem des Spielmannszuges Erich Tepasse trennten sich die Vereine in gütlichem Einvernehmen. Ab jetzt konnte der Spielmannszug alle Geschicke in die eigene Hand nehmen. Jetzt wollte der Spielmannszug auch richtig loslegen. Um den Leistungsstandart der benachbarten Vereine nicht zu verpassen, wurde die Notenlehre mit in die Ausbildung einbezogen. Dies war jedoch für einige älter Mitglieder nicht so leicht, nachdem sie Jahrelang nach dem Punktesystem geprobt hatten. Leider schrumpfte der Verein personell so stark, dass 1973 beim Grenzlandwettstreit in Dingden-Lankern nur noch 11 Spielleute auf der Bühne standen.

Neue Chancen 1973 – 1980

Stichwort ’’Werbung’’

Diese Situation schweißte die noch verbleibenden Mitglieder jedoch eng zusammen. Jeder rührte in der Werbetrommel und in diesem Jahr wurde eine besondere Werbeaktion gestartet. Bereits nach nur kurzer Zeit, Kirmes 1973, stand eine schlagkräftige Truppe bereit.

Es gab auch den Wunsch nach einem Jugendspielmannszug, dafür war die Zeit jetzt aber noch nicht reif. Der Vorstand konnte sich nicht dazu durchringen, Mädchen in den Verein aufzunehmen, obwohl mehrere Anfragen vorlagen. Zu stark herrschte das Traditionelle vor.

In die Fußstapfen treten…

Hier gebührt den älteren Spielleuten ein ganz besonders Kompliment, da sie trotz aller Widrigkeiten dem Spielmannszug die Treue hielten und für einen festen Stamm sorgten. Aber auch den vereinseigenen Ausbildern gebührt ein besonderes Lob, da sie es in kurzer Zeit geschafft hatten, die Jugend musikalisch in den Spielmannszug zu integrieren. 

Von Verbänden und Vereinen

1973 wurde dann die Interessengemeinschaft der Spielmanns- und Fanfarenzüge der Kreise Ahaus – Borken – Bocholt gegründet. Nach dem Motto ‚’’gemeinsam ist man stärker’’ gehörte der Spielmannszug zu den Gründungsvereinen. Aufgrund des 40-jährigen Bestehens veranstaltete unser Verein am 28.09.1975 zum ersten Mal in Barlo einen sogenannten Herbstwettstreit, an dem 23 Spielmanns- und Fanfarenzüge aus dem hiesigen Raum teilnahmen. Zu diesem Zeitpunkt konnte unser Ehrenmitglied Alois Jungkamp auf eine 40-jähreige Mitgliedschaft zurückblicken. Er war der einzige, der von Anfang an dabei war. Nach Abschluss des Wettstreits formierten sich 23 Spielmanns- und Fanfarenzüge zu einem Sternmarsch, der für die Barloer wie für die Gäste zu einem unvergleichlichen Erlebnis wurde.

’’Der Weisheit letzter Schluss’’

Durch umfassende und intensive Jugendarbeit wurde 1976 dem Antrag auf Anerkennung als freier Träger der öffentlichen Jugendhilfe durch den OKD Borken entsprochen. Es war ein weiterer Schritt in Richtung Jugendspielmannszug. Als dann 1979 Mädchen in den Spielmannszug Barlo aufgenommen wurden kam die Erleuchtung: ‚’’Ach hätten wir es doch schon früher gemacht’’. Aber Gott sei Dank war nun diese schwere Hürde übersprungen und der Gründung eines Jugendspielmannszuges stand nichts mehr im Wege. Das war 1980!

Neue Wege 1980 – 1995

Ja wie wahr!

Den ersten großen Auftritt absolvierte der neue Jugendspielmannszug beim Wettstreit in  Südlohn mit 23 Spielleuten, darunter 7 junge Mädchen. In den darauffolgenden Jahren setzte sich die gute Jugendarbeit fort, so dass wir uns dann 1983 mit 24 Jungen und Mädchen zur 16. Landesjugendmeisterschaft trauten. Im gleichen Jahr schlossen wir uns dem Landesverband an.

Ein treuer Begleiter geht auf Reisen

1984 war es, dass der Spielmannszug Elvis auf dem Waldfest erstehen konnte. Seitdem ist er der treueste Begleiter des Spielmannszuges. Er ist bei jedem Wertungsspiel einer der ersten, der die Bühne betreten darf. Jedes Jahr wird am Ende des Waldfestes sein Geburtstag mit anschließender Bekanntgabe der neuen Patentante, bzw. des neuen Patenonkels gefeiert.

Unser 50. Jubiläum

Eines der größten und wichtigsten Ereignisse unserer bisherigen Vereinsgeschichte war unser 50. Jubiläum im Jahre 1985. Zu diesem Anlass gaben wir erstmals ein Konzert zusammen mit dem Blasorchester Burlo und dem hiesigen Kirchenchor. Außerdem fand ein Freundschaftstreffen in Form eines Wettstreits statt, an dem viele befreundetet Spielmannszüge teilnahmen.

Ein Jahr später wurde die Hobby-Truppe gegründet, die nun einen nicht mehr wegzudenkenden Teil unseres Spielmannszuges darstellt. Neben der Hobby-Truppe wuchs auch der Jugendspielmannszug weiter. Ein Anmelderekord von 22 Jungen und Mädchen im Jahr 1986 bestätigte den Erfolg der intensiven Jugendarbeit.

Ausbildung und Aktivitäten

Um dem musikalischen Anspruch, aber auch dem Niveau heutiger Spielmannsmusik gerecht zu werden, engagieren wir seit 1988 Willi Effern aus Köln als Ausbilder, der uns mit seinem rat und Können tatkräftig zur Seite steht. Aufgrund seiner Tätigkeit und unserer Anstrengung, bieten wir heute neben traditioneller Marschmusik auch konzertante Stücke, was gerade für die aktiven Spielleute eine interessante Abwechslung darstellt. Unsere Aktivitäten umfassen Wettstreite, Konzerte, Schützenfeste, Martinszüge, Pfarrfest usw. Seit 1994 leitet Christoph Nießen das Üben des Schlagwerks im Verein.

Um unseren Verein trotz des übrigen vielfältigen Freizeitangebotes lebendig zu halten, unternehmen wir auch „’’Nichtmusikalisches’’, Wo man Flöte und Trommel auch mal zu Hause lassen darf, wie z.B. Schlittschuhfahren oder gemeinsames Zelten.

Unsere Kontakte

Darüber hinaus sind uns die freundschaftlichen Kontakte zu benachbarten Spielmannszüge sehr wichtig, was auch unsere aktive Mitarbeit in der Grenzlandinteressengemeinschaft belegt. Unsere Verbindungen reichen bis nach Sachsen-Anhalt, wo unser ’’Partnerspielmannszug’’ Schweinitz zu Hause ist. Diese hatten wir 1991 aus Anlass des Stadtfestes in Bocholt zur Verleihung der Europlakette erstmalig zu Gast. Der Gegenbesuch in das damals neue Bundesland erfolgte auch prompt im Sommer 1992.

Ins neue Jahrtausend 1995 – 2010

Von Erfolgen und vom Feiern…

Auch im Jahr 1995 gab es einen Besuch des Spielmannszuges aus Schweinitz, im gleichen Jahr traten auch wir noch einmal die Reise nach Sachsen-Anhalt an. 1996 fuhr der Spielmannszug zur Deutschen Meisterschaft nach Magdeburg und erreichte dort den 7. Platz. Einige Jahre veranstalteten wir auch abwechselnd mit dem Spielmannszug aus Oeding Feten in Barlo und in Oeding.

1997 führte der Spielmannszug für die Flöten bei den Straßenmärschen den Armständer ein, was sowohl die Qualität der Musik auf der Straße, als auch das Repertoire um einiges vergrößerte.

1998 gewann der Spielmannszug Barlo in Südlohn den Grenzlandpokal und durfte daher 1999 den Grenzlandwettstreit in Bocholt ausrichten.

Neue Wege, neue Kleider

Im Jahr 2000 feierte der Spielmannszug 20 Jahre Jugend-Spielmannszug. Es gelang uns, die Spielleute von damals noch einmal auf die Bühne zu holen und ein paar Märsche zum Besten zu geben.

Dies machte einigen so viel Spaß, dass sie danach die neue Hobby-Truppe gründeten, die Ihren ersten Auftritt bei der Kirmes in Barlo im Herbst 2000 mit Bravur gemeistert hat. In schwarzer Hose und weißer Bluse, bzw. weißem Hemd marschieren sie seit dem auf Schützenfesten mit.

Auf dem Landesmusiktreffen 2001 holten wir mit dem 1. Rang mit Auszeichnung (Meistercorps NRW) unser bisher bestes Ergebnis. 2002 und 2004 richteten wir mit dem Spielmannszug aus Wertherbruch zwei voll ausverkaufte Konzerte aus. Spaß stand erster Stelle bei diesen Gemeinschaftskonzerten.

2002 werden besonders die Frauen und Mädchen im Verein so schnell nicht vergessen. Die Zeit war gekommen, die alten Faltenröcke beiseite zu legen. Die Mädchen und Frauen entschlossen sich dazu, auch mit Hose und Jackett, bzw. Weste auf zu treten. Das Versprechen, die hoch modischen Unikate zu verbrennen, wurde bisher jedoch noch nicht eingehalten. Lediglich eine Kürzung mussten die Röcke für den Spaß beim Ständchen bringen auf dem Barloer Schützenfest über sich ergehen lassen. Auch Elvis sollte im Jahr 2004 endlich sein Jackett bekommen. Schließlich war er da schon 20. Zuvor hat Elvis jedoch 2002 seinen Führerschein gemacht und sein Musikstudium begonnen.

Im Jahre 2002 so steht es geschrieben hat ein Boot die Welt gesehen….  

Genauer gesagt war es nur das Ijssel-Meer, auf dem sich ein Boot mit ca. 20 leicht angetrunkenen Matrosen aus Barlo auf den Weg machte. So finden Jahr für Jahr Fahrten, mal für die Kinder und mal ab 16 Jahren statt.

Auch im Jahre 2005 war der Spielmannszug Barlo wieder zu Gast in Schweinitz,

nachdem diese uns zur Barloer Kirmes 2003 besucht hatten. Bei beiden Treffen gab es wieder viel zu lachen und zu feiern.

Klassik im Glanz der Moderne

2007 tauschten wir im Konzert- und Wettstreits-Repertoire die Sandner-Flöten gegen Böhm-Flöten (Klappenflöten) aus, da diese ein größeres Klangvolumen haben und uns neue Möglichkeiten eröffneten. Gleichzeitig wurde ein neues Stabspielregister aufgebaut, das Marimbaphon und Xylophon spielt. Dadurch wurde dem Spielmannszug ein neuer und tiefer Klang hinzu gefügt. Außerdem besuchten uns auch in diesem Jahr wieder unsere Freunde aus Schweinitz.

Im Jahre 2008 durften wir erneut den Grenzlandpokal ausrichten, nachdem wir im Vorjahr in Oeding der beste Spielmannszug in der Grenzlandwertung waren.

Im Sommer 2009 spielten wir das erste Mal auf dem Schützenfest in Marl und etablierten es als festen Termin. Solch ein deutlich größeres Schützenfest zu erleben, ist ein besonderes Event für den gesamten Spielmannzug.

2010 gab es gleich zwei Gründe zum Feiern. Im Juli fuhren wir wieder einmal nach Schweinitz um das 100-jährige Bestehen des Spielmannszuges zu feiern. Im November feierten wir unser eigenes 75. Jubiläum mit einem fulminanten Konzert zusammen mit dem Spielmannszug aus Hochmoor. Auch dieses Mal gelang es uns, dass einige Ehemalige ein paar Märsche präsentierten, sodass wir am Ende des Konzertes mit 120 Musikern den Marsch „Preußens Gloria“ zum Besten geben konnten.